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Sonntag, Dezember 19, 2010

Winterfreuden

Nun war ich, wie jeden Tag mit Hundine unterwegs. Es liegt Schnee, nicht allzuviel aber doch so viel, dass man sich Wege trampeln muss. "Kneippen" sagt ein Bekannter dem. :)
Heute hätte ich viele Spuren fotografieren können. Viele Wildspuren, Menschenspuren aller Art (Langlauf, Schneeschuhen und Schlitten).
Und Leute waren draussen, man glaubt es kaum. Oft bin ich auf dem ganzen Spaziergang allein, selten kreuzt ein Menschen den Weg.
Aber heute, da zog es viele raus. Gesehen habe ich:Eine Gruppe "Hündeler" die mit Schafen und BorderCollies trainierten. Einen Reiter mit zwei Schimmeln, der im vollen Galopp die Wiesen querte und dann noch an einem Hügel Kinder die schlittelten.
Da erinnerte ich mich an meine Kinderzeit, die hohen Hügel die wir runter schlitteln, dieselben Hügel, die schon mein Vater bezwungen hatte, mit "Fassdauben" und Schlitten.
Und dann werde ich ganz wehmütig, weil alle drei Hügel überbaut sind, viele Wohnblocks sind entstanden, wie das ganze Dorf ein Schlafdorf geworden ist.
Und ich freue mich, dass es immer wieder Orte gibt an denen die Kindern schlitteln können.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Stimmt! Hier geht es genauso! Alles Grüne weicht dem Geld! Denn Menschen brauchen nicht soviel Platz um sich breit zu machen.Beim Wohnen, meine ich. Soviele Bauzonen sind gar nicht nötig! Aber wenn genau unsere Kinder und wir selber nicht mehr raus können und gute Luft schnuppern können,nicht mehr draussen im Grünen spielen können oder geniessen können, dann ist es Nacht mit uns! Aber. . .unsere oh so schlaue Politiker sehen nur noch Geld und wollen es nur noch klingeln hören! Ich bekomme hier in meinem Dorf tatsächlich fast Klaustrofobie über! So schade!!

Anonym hat gesagt…

Ach,, ich war es , Hanne. Liebe Grüsse.

Esther hat gesagt…

Liebe Hanne
In der Nachbarstadt sehe ich gerade, wie vor Jahren die Stimmbürger Bauzonen ausgeschieden haben. Vor 15 Jahren. Nun ist grosses Wehklagen, weil sie jetzt überbaut werden.
Jeder der ein Haus bauen möchte, will Land.
Es ist nicht so einfach, gell.

Anonym hat gesagt…

Lieber Esther
Komm doch ins Nachbardorf und schlittle mit meinen Kindern bei der Schule!;-)
Ich weiss genau was Du meinst, gerade vor ein paar Tagen erklärte ich meinen Kindern vom "Ort des Schlittelns" in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin. Sie fragten, ob wir mal dorthin könnten, aber ich musste ihnen leider sagen, dass ich nicht weiss, ob dort heute noch Wiese sei....denn von dort hatte man eine wunderschöne Sicht auf den Untersee!
PS; wie fandest Du das Krippenspiel am Sonntag? Die Geburt, die meine Tochter da hingelegt hat....schnell und schmerzlos;-)
Gruss und eine schöne Weihnachtszeit!
Sara

Esther hat gesagt…

Hoi Sara
Ja, die Geburt! Da musste ich doch sehr lachen.:)Ich glaube, da waren einige sehr verblüfft, wie schnell das ging.:)
Aber die Kinder haben es super gemacht und das Thema fand ich auch gelungen!
Irgendwie scheine ich das Thema falsch dargestellt zu haben: ich sah und hörte Kinder schlitteln. Und da ging ich in meinen Gedanken zurück und erinnerte mich, wie es in meiner Kindheit war.
Ganz liebe Grüsse und "nimm's nöd z'sträng"
Esther