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Freitag, Oktober 05, 2007

Budapest


Donau/Duna

Die letzten beiden Wochen waren wir in der Steiermark in den Ferien. Schon länger wollte mein Liebster mit mir einen Ausflug nach Budapest machen. Ich sträubte mich, denn obwohl es relativ nah ist, bedeutet es eine Zugfahrt von ca. 6 Stunden und da hatte ich einfach keine Lust drauf.
Aber dieses Jahr packte es mich auch und wir unternahmen die Fahrt. Wir haben herausgefunden, warum es so lange dauert. Von der Steiermark aus ist die Strecke bis Szombathely Dieselbetrieb und die Schienen sind auch nicht mehr die neusten. So rattert die Bahn manchmal sehr langsam durch die Gegend.
Überhaupt staunte ich. Der Bahnbetrieb ist noch so, wie er vor 20 Jahren auch bei uns gang und gäbe war. Viele Bedienstete, es hat sogar noch Weichenwärter.

Und Budapest! Das ist ein Traum von einer Stadt! Ich habe mich auf der Stelle verliebt. Es gibt wunderschöne Häuser, natürlich an erster Stelle der Bahnhof Keleti. 1844 erstellt, ein riesiger Bau der trotzdem filigran aussieht.

Und drin (unter anderem) hat es ein Restaurant, dass von aussen nach gar nicht aussieht, Holztische und Wimpel (Werbung) und drinnen, wie aus der Jahrhundertwende, riesige Kronleuchter, Kellner usw.
Überall sind sie am bauen, umbauen, damit die Arbeit der Bahn laufen kann.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es. Wir haben sofort Geld gewechselt, denn der Forint ist immer noch die massgebliche Währung. Uns so sind wir dann gleich reingefallen. Bei der ersten Wechselstube haben wir 100.-€ gewechselt und da wir keine Ahnung hatten wie die Kurse sind, gleich 5000,- Forint liegengelssaen.
Das heisst, überall sonst erhält man mehr als dort!
Das war bei der ersten Wechselstube im Bahnhof wenn man von den internationalen Zügen kommt.
Dann suchten wir uns ein Zimmer und haben uns über die Trams und die Metro erkundigt und sind erst mal an die Donau gefahren.

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